Das neue elektronische Transparenzregister

Das Gesetz zur Umsetzung der Vierten
EU-Geldwäscherichtlinie in Kraft getreten

September 2017

Mit dem Ziel die Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern, ist am 26. Juni 2017 das Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie (RL 2015/849) in Kraft getreten, das u. a. auch eine Novelle des Geldwäschegesetzes (GwG) enthält.

Ein wichtiges Element des neuen GwG ist die Einführung eines neuen elektronischen Transparenzregisters, aus dem die jeweils wirtschaftlich Berechtigten von sog. „Vereinigungen“ und „Rechtsgestaltungen“ ersichtlich und abrufbar sein sollen.

Damit dies möglich ist, werden durch das GwG nunmehr Gesellschaften nahezu aller Rechtsformen und sonstigen Rechtsträgern (z. B. Stiftungen, Vereine) sowie u. a. auch den Verwaltern von Trusts und Treuhandkonstruktionen, die über keine eigene Rechtspersönlichkeit verfügen, ein Bündel von Pflichten auferlegt, die insbesondere von der Geschäftsleitung der betroffenen Gesellschaften, von deren Anteilseignern, den inländischen Verwaltern von Trusts u. ä., aber auch von den jeweils wirtschaftlich Berechtigten selbst zu beachten sind.

Ein besonderes Augenmerk ist vor allem auf die Mitteilungspflicht gegenüber dem elektronischen Transparenzregister zu legen, da aufgrund der nur kurzen Übergangsfrist die erforderlichen Mitteilungen an das Transparenzregister erstmals bis zum 1. Oktober 2017 zu erfolgen haben.

Wir möchten Ihnen die häufigsten Fragen zu den – mitunter komplexen und bisher leider noch immer nicht abschließend geklärten – Regelungen zum neuen elektronischen Transparenzregister beantworten, deren Anwendung anhand einiger Praxisbeispiele veranschaulichen und abschließend einige Handlungsempfehlungen geben.

Der guten Ordnung halber weisen wir jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgende Darstellung nur einen ersten Überblick vermitteln kann, nicht abschließend ist und auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Eine konkrete Prüfung des jeweils zugrunde liegenden Einzelfalles bleibt daher erforderlich.

Vollständiger Beitrag als Download

Nils Neuwerth

Rechtsanwalt
Senior

Tobias Peters

Rechtsanwalt, Steuerberater
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